Calcium und Phosphor sind die beiden wichtigsten Mengenelemente für den Knochenbau und den Stoffwechsel deines Hundes. Da sie im Körper eng zusammenarbeiten, ist nicht nur die absolute Menge entscheidend, sondern vor allem das richtige Verhältnis zueinander.
Die perfekte Teamarbeit im Körper
Calcium und Phosphor sind wie Zahnräder, die perfekt ineinandergreifen müssen. Rund 99 % des Calciums und etwa 80 bis 85 % des Phosphors im Körper deines Hundes sind in den Knochen und Zähnen gespeichert. Sie bilden dort gemeinsam die harte, stabile Grundsubstanz.
Wenn der Hund frisst, nimmt er beide Mineralstoffe auf. Im Stoffwechsel sind sie jedoch aufeinander angewiesen: Der Körper kann Calcium optimal verwerten und einbauen, wenn das Verhältnis zum Phosphor stimmt.
Warum ein Ungleichgewicht problematisch werden kann
Besonders bei frischer Fütterung (BARF) oder beim Selbstkochen von Hundefutter muss dieses Verhältnis gezielt im Blick behalten werden:
- Fleisch ist phosphorreich: Muskelfleisch und Innereien enthalten von Natur aus sehr viel Phosphor, aber nur minimales Calcium.
- Folgen einer falschen Balance: Wird zu viel Phosphor und zu wenig Calcium gefüttert, gerät der Haushalt aus dem Gleichgewicht. Der Körper versucht dies auszugleichen, indem er im schlimmsten Fall Calcium aus den eigenen Knochen abbaut, um den Blutspiegel stabil zu halten. Das kann langfristig die Knochensubstanz schwächen.
- Das ideale Verhältnis: Für ausgewachsene Hunde liegt ein optimales Calcium-Phosphor-Verhältnis in der Regel bei etwa 1,3 bis 2 zu 1 (also etwas mehr Calcium als Phosphor). Bei Welpen im Wachstum ist eine exakte Abstimmung für die gesunde Skelettentwicklung besonders wichtig.
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